Apt/Camping le Luberon

Apt/Camping le Luberon

Den ersten Tag in Apt lassen wir ruhiger angehen. Frank checkt die Elektrik des Movers, die uns bei der gestrigen Ankunft im Stich gelassen hat. Der Stellplatz ließ es nicht zu, unseren Georgie mit dem Auto rein zu schieben. Die netten Nachbarn haben uns geholfen, den Georgie auf den Stellplatz zu schieben. Wir waren sehr dankbar dafür. Man hatte uns geraten, es mal mit einem kompletten Neustart zu versuchen, was die zum Glück dann auch geklappt hat.

Ab sofort gibt es für mich mein bevorzugtes Sommerfrühstück: das Tomatenbaguette. Denn hier bekommt man schmackhafte Eiertomaten und das beste Baguette. Auch das eine Kindheitserinnerung.

Am ersten Tag in Apt steht nochmal ein Einkauf an und ich bekomme hier auch unser bevorzugtes Olivenöl, Huile Robert, welches wir 2019 für uns in Montpellier entdeckt hatten und wir seitdem favorisiert haben. Das neu erworbene Thermometer zeigt mittlerweile 33 Grad an. Die kleine Runde nach dem Einkauf zeigt uns die ersten Lavendelfelder und eine Ölmühle, die Lavendelprodukte vermarktet.

Hier konnte ich mich noch nicht zum Kauf von Lavendelöl entschließen, es gab keine Möglichkeit zum Riechen, das brauche ich aber um zu kaufen. So setze ich meine Hoffnung auf Samstag, wenn der große Markt in Apt stattfindet und der einer der schönsten und größten Märkte der Provence sein soll. Wir sind gespannt auf die regionalen Angebote von Honig, Olivenöl, Käse, Tapenaden und was es sonst so gibt. Am gleichen Tag findet die „fete de la music“ im Ort statt. Da wird Alles auf den Beinen sein, was laufen kann.

Als der Hunger kommt, genehmigen wir uns einen kleinen Snack mit dem guten Tradition, Saussice sec, Olivenöl und Comté. Mehr braucht man nicht zum glücklich sein.

Leider nerven mich die Wechsel zunehmend. Besonders die Beutel Entsorgerei. Die Hitze macht mir auch zu schaffen, ich merke schon, daß das Bauchfell nicht mehr so gut arbeitet. Berg hoch gehen ist anstrengend, weil ich nicht so gut Luft bekomme (Eisenmangel) und der Juckreiz potenziert sich und wird unerträglich. Trotzdem lohnt sich die ganze Sache, heute konnten wir tolle Aufnahmen von Gordes, der Abtei Senanque und den Ockerfelsen von Roussillion machen. Den Beitrag stelle ich morgen online. Freut euch auf tolle Bilder!

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